Magische Dreiecke (remote)
Die Teilnehmenden bilden gleichseitige Dreiecke, ohne sich abzustimmen, und erfahren, wie Selbstorganisation eines Systems funktioniert, wie es sich kalibriert und empfindlich auf Veränderungen reagiert.
Die Teilnehmenden bilden gleichseitige Dreiecke, ohne sich abzustimmen, und erfahren, wie Selbstorganisation eines Systems funktioniert, wie es sich kalibriert und empfindlich auf Veränderungen reagiert.
Im Austausch hast du jetzt vielleicht bemerkt welche deiner Motive du wo und auch wie lebst in deinen Privaten und beruflichen Rollen.
Im nächsten Schritt können wir versuchen, deine persönlichen Erkenntnisse in Bezug zu deiner aktuellen beruflichen Rolle zu setzen....
Du kennst nun deine Motive und Stärken und kannst dadurch deine Handlungsfähigkeit steigern.
Denk dran: Wir können alles! Die Frage ist: Was fällt uns leicht?
Denkrichtung: Erkenne Energiediebe und komme durch Handeln in deine Stärken und somit leichter in den Flow.
Hilfreich können unterstützend auch Hinweise aus dem Bericht S. 41 "Schlüssel zur Motivation" sein.
Betrachte Deine Stärken und Deine Rolle (deine Erwartungen an Dich und auch von außen) und Deine Aufgabe
Erklärung:
Neurobiologisch betrachtet, handelt unser Gehirn immer nach dem Wunsch der Befriedigung unserer Bedürfnisse – eben um zufrieden zu sein. Zugleich ist es stets bemüht, so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen. Kurz: Es möchte bei minimalem Einsatz das Maximum an Zufriedenheit erreichen. Ein befriedigendes Arbeitsergebnis gelingt uns demzufolge dann, wenn wir nach den Präferenzen unseres Belohnungssystems und unseres Gehirns arbeiten. Dazu müssen wir uns unserer individuellen Stärken bewusst sein. Arbeiten wir in diesen Stärken, kostet es uns weniger Energie und wir sind effizienter und zufriedener. Erledigen wir jedoch häufiger Aufgaben, die nur wenig im Einklang mit unseren Stärken sind, so benötigen wir enorme Konzentration, verbrauchen viel Energie und werten diese Aufgaben dabei häufig noch zusätzlich ab. Übrigens: Alleine durch die bloße Vorstellung, dass uns eine Aufgabe sehr schwerfallen wird, verbraucht unser Gehirn mehr Energie und verbrennt entsprechend mehr Glukose.
Daher entscheidet auch unser Mindset darüber, ob wir das Bewältigen
einer Aufgabe als anstrengend empfinden oder eher nicht. Und das ist auch einer der Gründe, weswegen wir „ausbrennen“ können, zumal wir über dieses Denken häufig in eine Negativspirale kommen.
Umgekehrt kann es sein, dass wir uns so sehr nach Zufriedenheit sehnen, dass wir unsere Hauptstärken übermäßig strapazieren. Wir mögen zwar die entsprechenden Aufgaben, arbeiten sie jedoch unreflektiert ab. Auch so kann es passieren, dass wir weit mehr Energie
aufwenden als nötig. Wir lassen uns zu diesen Aufgaben nur zu gerne
hinreißen und diesbezüglich auch schnell von anderen ausnutzen – gerade weil uns die Arbeit per se leichtfällt und wir gut und effizient darin sind.